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Die Faszination für die Welt der Indianer Nordamerikas prägt Jens Rösers Gemälde. Dabei verfällt er aber nicht in Nostalgie und Idealisierung sondern setzt sich in seinen Bildern auch kritisch mit den sozialen und politischen Problemen der heutigen Indianer auseinander. In der Darstellung der historischen Szenen legt Röser großen Wert auf Genauigkeit. Sein umfangreiches Wissen über die Geschichte und das Kunsthandwerk der Indianer kommt ihm dabei zugute.
Durch seine fotografischen Arbeiten beeinflusst ist Jens Rösers Vorliebe
für Licht und die Färbungen des Himmels. Die von ihm gemalten Landschaften
treten in Dialog mit den Figuren, die sie beleben. Die Dramatik des Bildes geht
von Licht und Himmel aus. Die Gemälde von Visionen beschäftigen sich
mit der spirituellen Tradition indianischer Schamanen; kraftvolle Bilder von
Tieren, Geistern und Riten der nordamerikanischen Ureinwohner in großer
Detailfülle und kraftvollen Farben.